Was ist die beste Fragestellung der Welt?

Ulrich H. Rose vom 11.12.2004. Übertragen am 13.07.2020

 

Die beste Fragestellung der Welt ist:

Was wäre, wenn ...?


Was wird mit diesem Fragesatz erreicht? -> Das DenKen wird angeregt.

Ein Beispiel dazu am Wort Intelligenz:

Was ist Intelligenz?

Beantworten kann dies nur der Mensch, der denKen und sich dementsprechend mitteilen kann. Da der Mensch die Krone der Schöpfung auf diesem Planeten ist müsste diese Frage eigentlich eindeutig beantwortet werden können, denn nur der Mensch kann diese Frage durch
NACHDENKEN beantworten!

Um keine falsche Antwort zu geben sieht man lieber im Lexikon nach und entdeckt:
Intelligenz kommt aus dem lateinischen „intellegere“ >erkennen< >verstehen<
Eigentlich: >zwischen etwas wählen<
Im allgemeinen Verständnis: „Eine bestimmte Form der Begabung, anschauliche oder abstrakte Beziehungen zu erfassen, herzustellen und zu deuten und dadurch sich an neuartige Situationen anzupassen und sie ggf. durch problemlösendes Verhalten zu bewältigen.“

Oder:

Intelligenz ist die messbare Dimension der Persönlichkeit. (BROCKHAUS Band 10, Seite 556)
Anmerkung von mir: Das halte ich für falsch, denn entweder hat man Intelligenz oder nicht. Das ist wie schwarz oder weiß. Da gibt es nichts zu messen.


Leider konnte bisher noch keine allgemein gültige Definition der Intelligenz formuliert werden.

Warum nicht? Weil nicht der Satz, „Was wäre, wenn ..? gedacht wurde.


Was wäre, wenn ... ein Außerirdischer (AI) auf diese Erde käme?
Nehmen wir an für ca. 4 Wochen.
Nehmen wir weiter an, dass dieser AI sich überall auf der Welt von den derzeitigen Zuständen ein Bild machen würde.

Was würde der AI feststellen?:
Dieser Planet ist bevölkert von vielen Lebensformen: Starren und beweglichen, großen und kleinen, passiven, friedlichen und aktiven, aggressiven, stummen und artikulierenden Lebensformen.
Die auffallendste und sehr häufig anzutreffende Lebensform ist der Mensch.

Dieser Mensch ist seit ein paar Millisekunden-Raumzeiteinheiten aus den anderen Lebensformen entstanden und hat sich die Erde untertan gemacht – wie es z. Bsp. in einer Religions-Schrift angeordnet wird.


Nur das „wie“, das ist schon mal aus der Sicht eines AI sehr bedenklich.

Vor allem das „Miteinander der Menschen“ lässt Zweifel beim AI Betrachter aufkommen, dass es sich hier um intelligente Wesen handelt.

Schon alleine die Betrachtung der einzelnen Menschen in ihrem Wirken* lässt ihn gänzlich zu dem Schluss kommen, dass es sich hier nicht um intelligente Wesen handeln kann, denn
* die Menschen töten sich gegenseitig/selbst – zu Recht/zu Unrecht // sie belügen und betrügen sich, sie schädigen sich und andere Mitmenschen und Lebewesen durch ihr Verhalten.
Sie sind nicht mal im Ansatz in der Lage intelligent zu sein, da sie noch nicht mal die wichtigste Grundvoraussetzung für einen intelligenten Dialog, den der Höflichkeit, beherrschen.


Der AI fasst den Entschluss die Erde wieder zu verlassen und die Menschen mit Ihrer beginnend aufkeimenden Intelligenz über längere Zeit alleine zu lassen.

In seinem Terminkalender vermerkt er: In der nächsten Sternzeit-Sekunde noch mal vorbeischauen, um zu sehen, ob eine deutliche Entwicklung der Menschen in Richtung Intelligenz stattgefunden hat.

Um beim nächsten Besuch auf der Erde beweisen zu können, dass er schon mal da war, hinterlässt er seine derzeit gültige Definition der Intelligenz. Er graviert in eine Steinplatte ein:

Intelligenz bedeutet für intelligente Lebewesen:

  • A. Mit sich selbst in Harmonie zu gelangen. Dies ist die Voraussetzung, um
  •  
  • B. Mit seinen Mit-Lebewesen in Harmonie zu leben. Dies ist die Voraussetzung, um
  • C. Mit seiner Umwelt in Harmonie zu leben.

Diese Beschreibung der Intelligenz ist nur für intelligente Wesen zu verstehen, da diese wissen, was Harmonie ist.

Mit den kontraintelligenten Menschen müsste erst über den Begriff Harmonie diskutiert werden.
Danach kann über "Mit sich selbst in Harmonie zu gelangen" und dann "Mit seinen Mit-Lebewesen und der Umwelt in Harmonie zu leben" diskutiert werden.



Was wäre, wenn auch wir Menschen (und nicht nur diese AI) die Intelligenz so definierten, und auch so leben würden?
Wir hätten das Paradies auf Erden, und der wunderbare Satz aus der Bibel

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“ würde seinen wahren Sinn offenbaren.

Sich selbst zu lieben ist die Voraussetzung, um mit sich in Harmonie zu kommen.
Lieben bedeutet in diesem Zusammenhang alles, was „wahre Liebe“ beinhaltet: Zugeben können, ehrlich, freundlich, hilfsbereit, höflich, zuvorkommend, sich bedanken können, sich entschuldigen können, loben können, ohne Bedingung geben können, wissen was ein Versprechen ist und Versprechen einhalten, Liebe geben. Dies sind, nebenbei erwähnt die wünschenswerten "
10 menschlichen Grundwerte", die leider nur seeehr wenige Menschen so leben.


Nur wenn man sich selbst liebt (weil man "wahre Liebe" in sich spürt), nur dann erst kann man seine Mitmenschen wirklich lieben – auch, wenn sie nicht mit Liebe antworten.

Sollten die Mitmenschen mit
wahrer Liebe antworten, dann wird man mit ihnen in Harmonie leben können.


Da sind wir Menschen noch sehr weit davon entfernt!


Einige Leser meiner Gedanken werden jetzt denken, oder schon beim Lesen gedacht haben: „Was wäre, wenn ... das alles so wäre?: Wie langweilig wäre diese Welt?“

Bravo! Bleibt in dieser Welt mit Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Kinderschändung, Kinder und andere Mitmenschen sich alleine überlassend, übermäßigem Essen, sich und Andere schädigen durch extremen Machtzuwachs, sich und Andere schädigen durch kontraintelligentes Verhalten, wie rauchen, saufen, raffen u.s.w., denn das ist Eure, das ist unsere, das ist auch meine Welt – in der wir leben.
 

Übrig bleibt die Fragen:

Wollen wir erkennen?
Wollen wir verstehen?
Wollen wir intelligent sein?

Scheinbar nicht!
 

Intelligenzgrade der Bevölkerung:

IQ
über 140 hervorragend genial (intelligent?) 1,5%
120 – 139 sehr gut talentiert 11%
110 – 119 gut (begabt) 18%
90 - 109 mittelmäßig bis normal begabt 48%
unter 90 gering bis äußerst gering 21,5%

(BROCKHAUS Band 10 Seite 557)

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Einschub 11 Jahre später, am 18.06.2015:

Mein IQ liegt bei ca. 150 (in den Jahren 1966 bis 1977 mehrmals ermittelt)
Wenn Du den LINK "Mein IQ = Intelligenzquotient" anklickst, dann wirst Du feststellen, dass der IQ rein gar nichts mit Intelligenz zu tun hat.
Der hohe Wert von 150 bedeutet nur, dass ich gut zuordnen kann.
Der Intelligenztest müsste demnach in Zuordnungstest umgenannt werden. -> Siehe die Nr. 199 "
ZORD-Test
" (Der ZORD-Test wurde von mir bis zum 21.02.2018 als "ZOR-Test" bezeichnet. Dieser ZOR-Test grenzt sich aber nicht gut ab, da "ZOR-TEST" häufig in türkischen Sätzen zu finden ist und dort "schwerer Test" heißt.)
Deshalb: Ab dem 22.02.2018 heißt die sinnvolle Alternative zum IQ-Test "ZORD-Test.


Für mich war es heute, im Jahr 2015, wichtig nachzulesen, was ich am 11.12.2004 zum Begriff Intelligenz von mir gab. Da ich am 13.08.2002 den Begriff "Intelligenz" definierte, d.h. 2 Jahre vor diesem Artikel Nr. 11 vom 11.12.2004, stelle ich jetzt fest, dass alles zum Thema Intelligenz stimmig ist.

Meine Definition dieser Zahlen zum Intelligenzquotienten, IQ:
Ca. 0,001% der Bevölkerung erfüllen die Voraussetzungen der Intelligenz.
Das muss aber nicht bedeuten, dass diese 0,001% der Bevölkerung auch einen hohen IQ haben. Viele dieser Menschen mit einem hohen IQ haben ein Problem mit den „
allgemeinen Lebensprinzipen“ (Nr. 49).
Vor allem „viele intellektuelle Menschen“ mit einem hohen IQ leben nach dem "
Machterhaltungsprinzip, eng verknüpft mit dem Wohlfühlerhaltungsprinzip" (ER)
D.h., gerade diese intellektullen Menschen sind seeeehr weit davon entfernt, sich IHRER SELBST bewusst zu sein, denn durch ihre nie zu stillende Macht, die meistens mit der Anhäufung von sehr viel Geld verbunden ist, zerstören sie das Gleichgewicht auf diesem Planeten. Mit dem Gleichgewicht, da meine ich die Natur und das Gleichgewicht bei den Menschen. Siehe dazu: "
Der Artikel 1 der Menschenrechte ist eine Farce und eine Verhöhung der Menschenrechte" (Nr. 324) im Zusammenhang mit der Nr. 314 "Irrwitz der Welt durch Soziopathen
"

Mein Spruch vom Dez. 2001 "
Macht ist verbunden mit dem Nachteil nichts verstehen und dazulernen zu müssen" zeigt, dass ich schon vor 14 Jahren die Gescheiten und Mächtigen zurecht im Focus hatte. Die Hintergründe dazu sind in "Der blinde Fleck beim Denken" (DI) und in der Nr. 263 "Wissenwiedergeber" zu finden. Ende Einschub vom 18.06.2015.
 

Das in unseren Gehirnen schlummernde Machterhaltungsprinzip lässt auch „viele intellektuelle Menschen“ nicht erkennen, dass Sie einem archaisch (im Stammhirn vorhandenen) Wechselspiel der chemischen Botenstoffe erliegen und diesem chemischen Vorgang nicht durch NACHDENKEN auf die Schliche kommen – d.h. sie können nicht erkennen – deshalb können sie auch nicht verstehen – sich verstehen – deshalb sind sie sich auch nicht bewusst, deshalb können sie auch kein echtes, kein wirkliches, problemlösendes Verhalten an den Tag legen.

Sie sind nicht in der Lage "
zugeben zu können" (DI) – sie sind nicht intelligent!

Das Gegenteil, das "
nicht zugeben können
" ist bei Soziopathen zu beobachten. (DI)

D.h. weiter:
Es ist tröstlich zu wissen, dass die „Gescheiten“ nicht unbedingt die „Intelligenteren“ sind.

Aus der eigenen Sicht wissen manche Menschen, dass sie mehr "Intelligenz" aufweisen, als die Gescheiten.


Vielleicht sollte der Intelligenzgrad in Gescheitheitsgrad umgewandelt werden?
Das wäre gerechter und passender, oder?

Ulrich H. Rose vom 11.Dez. 2004
Geringfügig optimiert am 23. Jan. 2007 und am 03.06.2013

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Die beste Fragestellung der Welt ist: Was wäre, wenn ... Spruch von Ulrich H. Rose vom 11.12.2004

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Es ist tröstlich zu wissen dass die Gescheiten nicht unbedingt die Intelligenteren sind. Spruch von Ulrich H. Rose vom 11.12.2004
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