Was ist der Sinn des Lebens?

Nr. 115, Ulrich H. Rose vom 22.06.2006. Übertragen am 12.07.2020

Hinweis: Alle Ergänzungen hier (vom 13.07.2020) sind im Farbton blau

Aus neutraler Sicht:

Veränderungen der Umwelt/Materie herbeizuführen, die ohne Leben nicht möglich wären.
 

Aus der Sicht der Evolution:

Die Lebewesen-Vielfalt zu steigern auf Kosten von lebloser Materie und auf Kosten von einfachen Lebensformen und um zu überleben.
 

Aus der Sicht der Menschheit:

Sich den verfügbaren Lebensraum mit den anderen Lebewesen so lebenswert, wie möglich einzuteilen und um zu überleben. Dies wäre wahrscheinlich die idealistische Sicht von vielen Menschen. Dann gibt es eine Religion, die in ihrem alten Testament vorgibt "Macht Euch die Erde untertan". Ob das nun so gesagt wurde, richtig oder falsch ist, richtig oder falsch interpretiert wurde, diese Aufforderung kam dem primitiven Naturell der Menschen - die sich eigenartigerweise für intelligent hielten - sehr entgegen. Diese primitiven Menschen gingen sogar so weit, sich ihresgleichen untertan zu machen und sie nannten diese gefügig gemachten Menschen dann Untertanen und in der extremen Form Sklaven. Im Jahr 2020 werden diese untertänigen Menschen auch Schlafschafe genannt. Der Sinn des Lebens wurde hier eindeutig durch den Glauben - an welchen Gott auch immer - zunichte gemacht.

Der Grund zu solch primitiven Verhalten der Menschen resultierte und resultiert auch heute noch aus ihrem Herdentrieb, in dem das Verhalten des Nachbarn als wahrscheinlich richtig unterstellt und nachgeahmt wurde. Wenn dann genügend Nachahmer zu einem Verhalten - auch wenn es im Nachhinein als irre bezeichnet wurde - von sehr vielen Menschen geteilt wurde, dann war das nicht mehr in Kürze aufzuhalten*. Dabei ist noch wichtig zu erwähnen - mit Verweis auf die Historie, dass es dabei unwichtig ist, ob das massenhaft auftretende Verhalten richtig oder falsch war. * Beispiel: 3. Reich und Corona

Der Hintergrund zu solch primitiven Verhalten der Menschen war der Glaube (DI ÜDD), der sich - wie die Geschichte eindeutig belegt - als Brandbeschleuniger für die irresten Gräueltaten der Menschheitsgeschichte hervortat. Es war auch für diese primitiven Menschen einfacher etwas Fremdgedachtes - dem Herdentrieb entsprechend - nachzuplappern und umzusetzen, anstatt selber zu DenKen (ER). Auch hier ist aktuell der Coronawahnsinn zu nennen. Google dazu z. Bsp. "Coronaviruswolken" - mit den Gänsefüßchen und siehe in der Bildersuche nach. Dort wirst Du eine besondere Art von Vierbeinern finden.

Zusammenfassung:

Der Sinn des Lebens wäre - aus der Sicht eines einzelnen Menschen betrachtet - sich den verfügbaren Lebensraum mit den anderen Lebewesen so lebenswert, wie möglich einzuteilen und um zu überleben. (so steht es ganz oben zu Beginn dieses Abschnitts)

Aus der Sicht der Menschheit betrachtet bleiben vom vorangegangenen Satz nur die letzten drei Worte übrig: Um zu überleben.

Um zu überleben, dafür gibt es "Die zwei Lebenserhaltungsprinzipien" (ER),

das Machterhaltungsprinzip und das Wohlfühlerhaltungsprinzip.

Im Endeffekt führen beide Prinzipien auch zu Konflikten und Kriegen.

Der Grund dafür: Die Menschen sind nicht intelligent, sie sind kontraintelligent (DI).

Siehe dazu "zugeben können" (DI) und das Gegenteil "nicht zugeben können = Was ist ein Soziopath?" (DI), sowie "andauernder Wahnsinn Glaube" (DI)

 

Aus der Sicht eines einzelnen Menschen:

Seine Urtriebe zu befriedigen. Zum Beispiel den Esstrieb befriedigen, das Schlafbedürfnis befriedigen, den Sexualtrieb befriedigen, den Macht- und Machterhaltungstrieb* zu befriedigen, und um zu überleben. * siehe dazu den LINK etwas weiter oben "Die zwei Lebenserhaltungsprinzipien", der erst 12 Jahre später, am 26.03.2018 enstand
 

Aus der Sicht eines Philosophen:

Den Sinn des Lebens zu erfragen und dazu Antworten geben!

Das war leider nicht der Fall! Siehe dazu "Was ist Philosophie?" (DI) und dann

siehe auch "Philosophen müssen auch Antworten zu geben".
 

Die Sicht eines Menschen und DenKers, aus meiner Sicht:

Mit sich in Harmonie zu kommen. Wer mit sich in Harmonie kommt, der kann positiv wirken, einwirken und vielleicht bewirken, dass andere Menschen auch mit sich in Harmonie kommen.

Der Sinn des Lebens ist

mit sich in Harmonie zu kommen.

Wie gelange ich zur Harmonie ?:

Wenn ich "Die 10 menschlichen Grundwerte" lebe. (DI)


Ulrich H. Rose vom 22.06.2006, ergänzt am 01.10.2009 und überarbeitet am 13.07.2020
________________________________________________________

 

Nachtrag am 20.11.2011: Eine, aus meiner Sicht, gute Definition vom Sinn des Lebens ist von Alexander Solschenizyn, russischer Schriftsteller, Dramatiker und Nobelpreisesträger für Literatur, * 11. Dezember 1918 in Kislowodsk, Gouvernement Stawropol, † 3. August 2008 in Moskau:

Der Sinn des Lebens ist das Glück.


oder fast identisch vom Dalai Lama:

Der Sinn des Lebens besteht darin,

glücklich zu sein.
__________________

Wechsel zu "Was ist der Sinn des Denkens?" (DI ÜDD)

Dort heißt es:

Der Sinn des DenKens ist

Glück empfinden zu können.

Ulrich H. Rose vom 15.12.2008


Wechsle mein Wort DenKen gegen Leben aus, dann wird daraus: "Der Sinn des Lebens ist Glück zu empfinden." Hinter diesem Satz stehe ich mit allem, was ich bin!



Nach meiner Definition ist Glück:

Glück ist Bewusstsein und Unterbewusstsein in Einklang zu bringen

Ulrich H. Rose vom 01.08.2008

 

Der Weg zum Glück hin

führt nur über ehrlich sein.

Ulrich H. Rose vom 21.01.2017

 

Wer dies schafft, Bewusstsein + Unterbewusstsein in Einklang zu bringen, der ist wirklich glücklich. Dies gelingt nach meinem DenKen nur sehr sehr wenigen Menschen, vielleicht einem von einer Million.

Unterstellen wir mal, dass diese Zahl richtig ist, dann verfehlen 99% der Menschen den Sinn des Lebens.

Damit schließt sich der Kreis, denn jetzt sollte man diese Abhandlung wieder von vorne lesen.
______________________________________


Ergänzung am 14.12.2018:
Wer nach dem Sinn des Lebens fragt, ist krank. »denn den Sinn des Lebens im objektiven Sinn gibt es ja gar nicht« schreibt Sigmund Freud 1937 in einem Brief an Marie Bonaparte

und später fragte Viktor Emil Frankls, österreichischer Neurologe und Psychiater, darauf Bezug nehmend:
»Wer nicht nach dem Sinn des Lebens fragt, wird krank«

Meine Meinung dazu: Es ist sinnvoll nach dem Sinn des Lebens zu fragen.  14.12.2018

_______________________________

Die Frage nach dem Sinn des Lebens, die habe ich am 22.06.2006 hier beantwortet:

Der Sinn des Lebens ist mit sich in Harmonie zu kommen.

oder auch anders formuliert, nur mit demselben Inhalt:
Der Sinn des Lebens ist es zu lieben und geliebt werden.

oder noch etwas anders formuliert, ebenfalls mit dem gleichen Inhalt:
Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein.

Jetzt empfehle ich Dir noch unter "Was ist ein Begriff" (DI) den teiferen Sinn des Begriffes "Sinn" zu erfassen. Ende Ergänzung


____________________________________________________________________________
 

Dem nächsten Spruch von Robert Byrne kann nichts erwidert werden, da "in sich" stimmig. Das ist vergleichbar mit dem Satz: Die Größe eines Balles wird bei der Fertigung durch seine Größe bestimmt. Oder: Der Wahninn eines Vorganges zeigt sich erst beim näheren Betrachten seiner wahnsinnigen Inhalte.

Damit, mit diesem - in sich - logischen Quatsch möchte ich einen Querverweis auf die Wissenwiedergeber* geben. Robert Byrne war bestimmt ein guter Wissenwiedergeber, ansonsten wäre er wahrscheinlich kein guter Schachspieler geworden. * Tipp: googeln!

Der Sinn des Lebens liegt in einem Leben voller Sinn. Robert Byrne, amerikanischer Schachspieler

____________________________________________________________________________

Heute ist der Sinn des Lebens, Geschwätzwettbewerbe zu veranstalten, gigantische Krachmaschinen, Heulmaschinen, Geschwätzverstärkungsmaschinen Tag und Nacht in Betrieb zu erhalten. Spruch von Hans Arp

____________________________________________________________________________

Der Sinn des Lebens ist Glück zu empfinden. Spruch von Ulrich H. Rose vom 15.12.2008

____________________________________________________________________________

Der Sinn des Lebens ist mit sich in Harmonie zu kommen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 22.06.2006 Erklärung dazu: Du kannst auch beim "sich" das "s" weglassen, dann heißt es: "Der Sinn des Lebens ist mit dem ich in Harmonie zu kommen." Das ist dasselbe.

Hier geht es weiter zu "Was ist der Sinn des Denkens?" (kommt noch)

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ulrich Rose