Die eigene Einstellung bestimmt den Blick auf die Welt.

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Ulrich H. Rose vom 11.11.2014

Die eigene Einstellung bestimmt den Blick auf die Welt.


Bist Du vorsichtig, dann betrachtest Du die Welt kritischer, als jemand, der fröhlich und unbeschert ist.

Bist Du fröhlich und unbeschert, dann betrachtest Du die Welt entspannter und lässt auch mal Fünfe gerade sein.

 

Jetzt drehen wir das Ganze von der Betrachtungsweise um:

Wenn Dir jemand kritisch begegnet, Du aber die Welt fröhlich und unbeschwert betrachtest, dann gehe davon aus, dass bei Deinem Gegenüber Dinge im Verborgenen liegen, die dort auch verborgen bleiben sollen.

Wenn Dir jemand fröhlich und unbeschwert begegnet, Du aber die Welt kritisch betrachtest, dann gehe davon aus, dass Du mit Deiner Kritik auf Unverständnis stößt.

Was sollen die beiden Beispiele sagen:
- Wenn Du offen und ehrlich bist, sei weiterhin offen und ehrlich – und Du wirst überwiegend Offenheit ernten.
O.k., es wird sich manchmal die Falschheit mit einschleichen, nur dagegen kannst Du erst mal nichts machen.

- Wenn Du kritisch und zurückhaltend bist, dann werden Dich die kritischen und zurückhaltenden Menschen besser verstehen, als die fröhlichen und unbeschwerten.

Zur Ergänzung:
- Natürlich gibt es auch alle Mischtypen von fröhlichen und kritischen Menschen.

- Und dann gibt es die
Soziopathen (DI) unter uns, dies sind Menschen, die kein Gewissen haben.
Kritische Menschen kommen mit Soziopathen besser zurecht und fallen nicht so häufig auf sie herein.
Ob Du ein fröhlicher oder ein kritischer Mensch bist, jeder sollte sich vor den Soziopathen fürchten und sie unbedingt meiden.

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