Die Menschlichkeits-Fabel von Ulrich H. Rose

Hierher übertragen am 22.03.2022 vom Erkenntnis-Reich.de

 

Ulrich H. Rose vom 29.06.2014

Die Menschlichkeits-Fabel von Ulrich H. Rose mit dem Untertitel:

 

Wie können wir eine friedliche Welt erschaffen?

Dies ist ein Gegenentwurf zur Bienenfabel von Bernard Mandeville.

In Mandeville’s Bienenfabel aus dem Jahre 1714 beschreibt Mandeville den Nutzen des Lasters für die Entwicklung der Gesellschaft.

 

Eine Auffassung, so damals Adam Smith (schottischer Moralphilosoph und Aufklärer), die sich nur wenigen, großen Denkern (Meisterdenkern) erschließt.

Dem zugrunde liegt folgende Tatsache, damals im 18. Jahrhundert wie auch heute, dass sehr viele Arme* für sehr wenige Reiche schuften.

* in ärmlichsten Verhältnissen

 

Nur durch den - zum Teil kriminellen - Druck von unten gibt es Entwicklung und Fortschritt, während die Reichen und vor allem die Superreichen in Dekadenz, vor allem in der 2. und 3. Generation, verfallen.

Siehe dazu „Die 4. Degeneration der Menschen

Ein Zitat dazu von Mandeville:
Die kurzsichtige Menge kann in der Kette der Ursachen selten weiter sehen als ein Glied. Die aber ihren Blick darüber hinaus zu richten vermögen und sich die Muße gönnen, das ganze Schauspiel zusammenhängender Ergebnisse aufmerksam zu betrachten, können immer und immer wieder finden, wie Gutes aus Üblem entspringt und sich entwickelt wie das Hühnchen aus dem Ei.

Für Mandeville’s Zeit, aus seinem Blickwinkel heraus als Philosoph und Arzt in London gesehen, ist die Bienenfabel für mich nachvollziehbar und meiner Meinung nach hat die Bienenfabel auch heute ihre uneingeschränkte Gültigkeit.


Bevor ich zum Gegenteil von der Bienenfabel, zur Menschlichkeitsfabel gehe, ist zuvor noch etwas sehr Wichtiges zu betrachten, der Begriff "menschlich"

menschlich

Menschlich bedeutet, wie die Menschen zu sein.

Am 18.09.2017 bat ich einen guten Bekannten zwei Abhandlungen von mir zu lesen. Einmal "Was ist ein Soziopath?" und besonders meinen Kommentar zum Spruch von Emil Gött "In tausend Sklaven stecken 999 Sklavenhalter".

Danach bat ich ihn meinen "Aufruf an die Intellektuellen" zu lesen. Zuvor gab ich ihm den Hinweis, dass mir bewusst war, dass er auch zu den Intellektuellen zu zählen ist, und er evtl. nicht ganz erfreut sein wird, was ich über Intellektuelle schreibe.

Er antwortete mir in einer Mail: "Ich stimme Dir zu 99,9% zu."

Die 0,1% Nichtzustimmung begründete er damit, dass er meinen Satz "Wenn die Intellektuellen ehrlich und menschlich wären, dann ..." gerne wegen des Wortes "menschlich" korrigiert hätte. Er fand, dass generell das Wort "menschlich" nicht mit den Menschen in Verbindung gebracht werden darf.

Wortwörtlich schrieb er mir: "Wenn menschlich bedeutet, wie die Menschen zu sein, dann ist das Wort menschlich gleichzusetzen mit grausam - also unmenschlich."

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"menschlich" im Duden:

Bedeutungen

1a. den Menschen betreffend; zum Menschen gehörend, für ihn charakteristisch

1b. menschenwürdig, annehmbar, den Bedürfnissen des Menschen entsprechend

2. tolerant, nachsichtig; human

 

Menschlich bedeutet wie die Menschen zu sein.

 

Synonyme zu "menschlich" im Duden:

entgegenkommend, freundlich, gut, gütig, hilfsbereit, humanitär, karitativ, milde, nachsichtig, sozial, tolerant, wohltätig

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Da die Menschen - siehe "Was ist ein Soziopath?" - dem eigentlichen Wortsinn von "menschlich" nicht gerecht werden, wäre es sinnvoll

a. dieses Wort "menschlich" nicht mehr zu verwenden, da unzutreffend, oder
b. das Wort "menschlich" zu belassen, nur der Bevölkerung erklären, dass "menschlich" ab jetzt "grausam" bedeutet.
c. das Wort "menschlich" mit einem Wort ersetzen, dass auch mit "M" beginnt, z. Bsp. machtgeil oder machtbesessen, denn das wird dem Satz "menschlich bedeutet, wie die Menschen zu sein" - in Abänderung auf "machtbesessen bedeutet, wie die Menschen zu sein" gerecht.

Ulrich H. Rose vom 18.09.2017

 

Zum Begriff "menschlich" einen berührenden Film: "Delfin rettet Hund vor Hai",

in dem auch Menschen vorkommen, die ein Spielzeug, einen Hund, dabeihaben.

Dazu: Ein Hund gehört nicht aufs Schiff oder ins Wasser oder in eine Wohnung zur Bespaßung der Menschen. Ein Delfin gehört nicht in ein Becken im Zoo zur Bespaßung der Menschen. Lebewesen gehören nicht in Massentierhaltungen zur Versorgung oder Befütterung von Menschen. Siehe dazu "Der Glyphosat-Wahnsinn".

 

Dort wird aufgezeigt, dass einige Menschen zu viel in sich reinstopfen mit der Folge von Krankheiten etc. Die Lebensmittelmengen, die für solche  Fressmonster produziert werden, die reichen für seeeeehr viele Menschen. Wenn wir diesen Monstern ihre reklamierte Freiheit, die ganz sicher keine Freiheit ist, einschränken - zu ihrem eigenen Vorteil, dann reicht ca. 1/3 der produzierten Lebensmittel(un)mengen, um alle Menschen ausreichend - das wäre normal - zu ernähren.

 

Siehe dazu unbedingt "Freie Menschen gibt es nicht" Danke!

 

Solltest Du diese furchtbaren Zusammenhänge in etwa verstanden haben, dann eine große Bitte an Dich:

Verteile diese Informationen weiter, auch in den sozialen Medien.

Dort, in den sozialen Medien, da nehme ich bewusst nicht teil.

 

Manchmal bewirken sie etwas Positives, einen positiven Hype.

 

Starte einen positiven Hype gegen all das Negative, was dort rumgeistert! 

 

Danke!

 

In diesem Zusammenhang mit "menschlich" fällt mir das Wort "menschenwürdig" ein:

Wie wollen wir ein menschenwürdiges Leben einfordern, wenn wir Menschen kaum menschlich sind und das Wort Würde nicht verstehen? Ulrich H. Rose vom 25.05.2019

 

Siehe dazu den Aufruf Nr. 5:

"Verbreitet den richtig gestellten Artikel 1 der Menschenrechte".

Dort zitierte ich den Original-Artikel des Artikel 1 der Menschenrechte.

In der ersten Textzeile des Artikel 1 der Menschenrechte heißt:

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren". Schon 2 freche Lügen in der ersten Textzeile! Schlimm aber wahr!!!!!!

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Um diese Menschlichkeits-Fabel mit Leben zu erfüllen, ist es notwendig dafür Menschen auszusuchen, welche die Voraussetzungen des „menschlich Seins“ erfüllen.

Dies sind nach meiner Vorstellung die intelligenten Menschen.
Nur intelligente Menschen sind menschlich.
Das wäre dann ca. jeder hunderttausendste.  Ulrich H. Rose vom 29.06.2014
(Wer den LINK, hin zur Intelligenz, weiter oben nicht gelesen, der sollte es jetzt tun)

Da nur ca. 1 Mensch von 100.000 Menschen intelligent ist, aus diesem Grunde ist es auch nur eine Fabel, die ich hier schildere.

Die Voraussetzung, um ein intelligenter Mensch zu sein, ist das DenKen zu lernen.
Siehe dazu "
Mein DenKen" (DI) und evtl. „Über das DenKen“ (DI), was aber den Rahmen hier deutlich sprengt!


Diese
denKenden und intelligenten Menschen bezeichne ich nachfolgend nur noch als DIM.

Diese DIM leben nach meiner Vorstellung in kleineren Gruppen auf dem Lande – in der Nähe von Städten.

Sie bilden menschliche Gemeinschaften, die nach
den 10 menschlichen Grundwerten leben.

In diesen menschlichen Gemeinschaften werden die Persönlichkeitsmerkmale jedes einzelnen Menschen gleichermaßen geachtet. Voraussetzung, er passt in diese Gemeinschaften!


Jeder Einzelne weiß um seine Einmaligkeit, jeder Einzelne weiß aber auch um die Einmaligkeit eines jeden Mitglieds in der DIM-Gemeinschaft.


Diese DIM-Gemeinschaft ist mit menschenorientierten, sachorientierten, introvertierten, extrovertierten, dominanten, gewissenhaften, stetigen und initiativen Menschen durchmischt, die sich alle gegenseitig wertschätzen, achten und beachten.

ALLES = Grund und Boden, die Häuser, das Geld, gehört allen DIM.

Einige DIM, die sich dazu berufen sehen, bearbeiten den Boden und erzeugen für die Gemeinschaft Lebensmittel.

Einige DIM arbeiten in der nahen Stadt, nehmen an der Weiterentwicklung des technischen Fortschritts teil, verdienen dort ihr Geld und versorgen die Gemeinschaft mit Geld und technischen Produkten.

Es gibt Gemeinschafträume, in denen die DIM ihre Zukunft gemeinsam gestalten.

Und jetzt wird es fabelhaft:

Da DIM intelligent sind und nach Wahrscheinlichkeiten denken gibt es keinen Streit untereinander.

Das wäre das Paradies auf Erden!

Nur diese Menschlichkeits-Fabel, so wunderbar/fabelhaft sie auch in der von mir angedachten Umsetzung wäre, sie ist eine Illusion.

Warum das?
Da die Bienenfabel von Mandeville mit 100.000 : 1 meiner Menschlichkeits-Fabel stark überlegen ist.

 

Anders und verständlicher ausgedrückt:

Ein Intelligenter steht 100.000 Menschen gegenüber, denen er nicht erklären kann, das es Sinn macht friedvoll, liebevoll und ohne Streit - denKend nach Wahrscheinlichkeiten - miteinander zu leben.
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Sollte ich mal die Gelegenheit bekommen meine Menschlichkeitsfabel umsetzen zu dürfen, so sehe ich hier folgende Schwierigkeiten auf mich zukommen:

1. Die wenigen, intelligenten Menschen (DIM) unter den vielen Menschen herausfinden, die sich melden werden, denn es werden sich auch Schmarotzer und gefährliche Lügner* einschleichen wollen. * siehe dazu "
Was ist ein Soziopath?"

2. Menschen zu finden, die solch ein Modell finanzieren werden.

3. Die Örtlichkeit zu finden, wo sich solch eine Gemeinschaft friedlich niederlassen und entwickeln kann. Nach meinen Vorstellungen sollte das in einer Region sein, die ein mildes Klima hat, um auch alten Menschen ein angenehmes Leben zu ermöglichen.


4. Das Land zu finden, wo es noch Gesetze gibt, die es dem Vermieter erlaubt, Personen sofort aus einer Gemeinschaft zu entfernen, die der Gemeinschaft schaden durch Diebstahl oder durch Aggression, oder ... Dies muss natürlich so in einem Vertrag fixiert sein. In Deutschland ist das (leider) nicht möglich. O.k., da gibt es auch keine Vermieter, die den Mietern kostenfreien Wohnraum zur Verfügung stellen.

So weit, so gut.
Mehr möchte ich dazu nicht ausführen, da ich meine Menschlichkeits-Fabel, wie schon erwähnt, für eine Utopie halte.

 

Es sei denn, ich trete mit Macht und viel Geld auf, welches ich Beides nicht habe und prinzipiel auch nicht möchte, da dies immer zum Anstieg das Gier nach immer mehr Macht und Geld führt.

Ulrich H. Rose vom 29.06.2014

 

Jetzt nochmal als Zusammenfassung und Wiederholung:
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Die Menschlichkeits-Fabel von Ulrich H. Rose  vom 29.06.2014


Als Erstes ist es wichtig meine Definition von Intelligenz gelesen zu haben, um die nachfolgenden Gedanken zu verstehen.

Anmerkung: Wenn man „Definition Intelligenz“ oder auch „Definition Bewusstsein“ mit den Gänsefüßchen googelt, dann findet man mich immer unter den ersten Zehn Positionen, manchmal sogar direkt hinter WIKIPEDIA und DUDEN an Position 3. Das heißt (wenn man weiß, wie GOOGLE-Positionen zustande kommen), dass meine Definitionen scheinbar häufiger gelesen werden, als andere. Warum das wohl? Ende Anmerkung.

 

Nachtrag zur Anmerkung vom 26.06.2014 - am 22.03.2022: Als ich am 12.03.2020 meine erste Abhandlung zum Coronawahnsinn schrieb, da dauerte es nur 14 Tage, bis ich nicht mehr gefunden wurde. Wenn Du meine über 100 Abhandlungen lesen willst, dann siehe unter "Die Chronologie des Coronawahnsinns" oder "Die Chronologie der Coronawahnsinns 2" nach. Ende Nachtrag vom 22.03.2022

Davon ausgehend, dass nur 1 Mensch von 100.000 intelligent ist, kann man unterstellen, dass Mandeville’s Bienenformel ihre Gültigkeit beibehalten wird. Es sei denn, der Anteil der intelligenten Menschen erhöht sich in absehbarer Zeit um das mindestens 5000-fache auf > 5%.
Ich denke, dass eher Computer intelligentes Verhalten erreichen werden, die keinen Prägungen und genetischen Dispositionen erliegen.


Das Problem dabei, die Programme werden von Menschen erstellt, was alles nicht besser macht!

Diese Menschlichkeits-Fabel können nur die intelligenten Menschen umsetzen, dies wäre dann jeder Hunderttausendste, oder sehr mächtige und sehr reiche Menschen. Von diesen mächtigen und reichen Menschen ist aktuell keiner intelligent. Diese Menschen werden ihre Macht und ihren Reichtum zum Schaden der Menschen einsetzen um sich weiter zu bereichern. Das ist eindeutig krank. Diese Menschen sind geistig gestört!

Das bedeutet, dass ich meine Menschlichkeitsfabel nicht genauer darlegen bräuchte, da sie sowieso nicht zur Umsetzung kommt.


Da halte ich dagegen und frage: Wie soll sich überhaupt etwas zum Besseren hin bewegen, wenn man nicht damit anfängt?
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Warum taufte ich meine Fabel „Menschlichkeits-Fabel“?
Weil die Menschen sich als menschlich bezeichnen - das ist nachvollziehbar - und dieses „menschlich sein“ auch definieren, speisend aus Riten und basierend auf dem Glauben. Bei uns geschieht dies aus dem christlichen Glauben an Jesus Christus und dem Satz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, den ich für super halte, nur ich kenne kaum einen Menschen, der das so lebt!

Dieses „menschlich sein“ transportiert hohe Werte, denen wiederum nur 1 Mensch von 100.000 Menschen gerecht wird.

Und damit dürfte sich für den aufmerksamen Leser schon der Kreis zu schließen beginnen und die weitere Argumentationskette zu erahnen sein.


Mit dieser Masse Mensch ist kein einziger friedlicher Staat zu machen.

                                                                                                   Ulrich H. Rose vom 22.03.2022

 

Denke nur an den Artikel 1 der Menschenrechte!
Der Artikel 1 der Menschenrechte verhöhnt die Menschenrechte.


Die Menschen sind schon seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten, im geistigen Abschwung begriffen.

                                                                                                   Ulrich H. Rose vom 29.06.2014

 

Dies belege ich u. a. sehr stichhaltig durch

Der Rückgang der Philosophie hat folgende Ursachen (DI)
 


Kurz der Inhalt dieser Abhandlung:


- Gerade die sich auch als Denker bezeichnenden Philosophen sind heutzutage nicht mehr in der Lage, hilfesuchenden Menschen mit ihren Fragen und Nöten, entsprechende Hilfen zu leisten. Google mal "Denktote Philosophen"!


- Philosophen sind heutzutage nicht mehr in der Lage ihren Berufsstand einheitlich und klar zu definieren - wie soll der einfache Mensch auf der Straße da noch wissen, was Philosophie ist?

"Philosophie ist die Suche nach der Weisheit"

Google das mal mit den "Gänsefüßchen"!

 

und

"Der letzte Weise auf diesem Planeten war Heraklit"
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Der Anteil des Unbewussten in unserem Denken und Handeln ist übermächtig und hindert uns Menschen daran menschlich zu sein. Spruch von Ulrich H. Rose vom 11.11.2015

Zu diesem Spruch siehe auch "Der blinde Fleck beim Denken" (DI)

Nur intelligente Menschen sind menschlich. Das wäre dann ca. jeder hunderttausendste. Aus "Die Menschlichkeitsfabel" Ulrich H. Rose vom 29.06.2014

Eine intakte Gemeinschaft funktioniert folgendermaßen: Die Gemeinschaft muss überschaubar sein, d.h. die Personenanzahl darf nicht zu groß sein. Es müssen alle Charaktere vorhanden sein, die forschen, die bedächtigen, die akkuraten, die lockeren, die wilden, die strengen, die beständigen, die liebevollen. Die Gemeinschaft muss alle Hierarchien enthalten, wie Arbeiter und Kopfarbeiter, Handwerker und Künstler, Bauern und Denker. Die Grundvoraussetzung des Zusammenlebens ist die Liebe und Ehrlichkeit untereinander und die Achtung voreinander. Die Ältesten und Weisesten in der Gemeinschaft sind gefordert die Konflikte weise zu lösen. Dazu bedarf es einer funktionierenden Hierarchie, die auf Verstand, Vernunft und Weisheit basiert. Ulrich H. Rose am 01.05.2016

Nachtrag am 26.05.2019: Diese Gedanken möchte ich heute am 26.05.2019, am Tag der EUROPA-Wahlen nochmal in Schriftform so darstellen, dass die wichtigsten Passagen deutlich hervorstechen mit dem Ziel, diese wichtigen Passagen in Bezug zur EUROPA-Wahl und zum Franzosen Henri de Saint-Simon (1760 - 1825) einem soziologischen und philosophische Autor zu stellen. Stichwort "poitische Religion"

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Aus "Die 10 menschlichen Grundwerte vom 22.11.2003, wo ich diesen violetten Abschnitt am 01.05.2016 ergänzte:

 

Eine intakte Gemeinschaft funktioniert folgendermaßen: Die Gemeinschaft muss überschaubar sein, d.h. die Personenanzahl darf nicht zu groß sein.

Es müssen alle Charaktere vorhanden sein, die forschen, die bedächtigen, die akkuraten, die lockeren, die wilden, die strengen, die beständigen, die liebevollen. Die Gemeinschaft muss alle Hierarchien enthalten, wie Arbeiter und Kopfarbeiter, Handwerker und Künstler, Bauern und Denker.

Die Grundvoraussetzung des Zusammenlebens ist die Liebe und Ehrlichkeit untereinander und die Achtung voreinander.

Die Ältesten und Weisesten in der Gemeinschaft sind gefordert die Konflikte weise zu lösen.

Dazu bedarf es einer funktionierenden Hierarchie, die auf Verstand, Vernunft und Weisheit basiert.

Ulrich H. Rose am 01.05.2016
 

Greifen wir uns mal den letzten Satz hervor, so ist festzustellen, dass es sich um eine Illusion, um eine Utopie handelt. So bezeichne ich auch meine Menschlichkeitsfabel am 29.06.2014, also vor ca. 5 Jahren geschrieben, als Utopie.

Da ich nach Wahrscheinlichkeiten denke, hier die Wahrscheinlichkeit zu einer intakten Gemeinschaft, die auf einer funktionierenden Heirarchie (Verstand, Vernunft und Weisheit) basiert: 1: 1 Mrd. Du kannst auch anstatt 1 Mrd. "unendlich" einsetzen.

Im Gegensatz zu Henri de Saint-Simon, dem soziologischen und philosophische Autor, bin ich kein Illusionist.
Seine Utopien wurden von dem franz. Philosophen Barthélemy Prosper Enfantin umgesetzt, der sich selbst 1831 zum "obersten Vater", zum "obersten Priester" der Saint-Simonisten erklärte. Damit scheiterte er 1832 kläglich, weil dies ihm heftigen Widerspruch von seinen Anhängern einbrachte. In Folge dessen wurden andere Saint-Simonistenhäupter zu Gefängnis-Strafen und Geldstrafen verurteilt. (natürlich gibt es auch manches, was auf Saint-Simon basiert. Stichwort dazu, Kredit-Banken wegen der Finanzierung der Eisenbahn u.s,w. Nur darum geht es hier nicht)

Dies sei nur so nebenbei erwähnt, weil dies das Los aller Utopisten war, ist, und auch zukünftig sein wird.

Jetzt kannst Du auch noch Hegels Gedanken dazu lesen und und und ... Genau dieses Studieren solcher Zusammenhänge macht Dich ganz sicher nicht gescheiter, sondern eher verwirrter.

Warum ist das so? Weil hinter der Existenz der Menschen Gesetzmäßigkeiten - meistens im Verborgenen - liegen, die das einzelne Individuum nicht begreift, besser nicht begreifen kann. Diese Gesetzmäßigkeiten liegen im Unbewussten (im Verborgenen) verborgen. ;-)

Geschrieben am 26.05.2019, Pause um 14:30

Stichworte für weitere Ausführungen:
Zu Hegel etc.: Mein Glück, dass ich diese Zusammenhänge (Saint-Simonisten + Hegel + ...) nicht in mich reintrichtern musste. Damit will ich nicht den generellen Eindruck erwecken, dass alle Politiker, Manager, Gescheiten, Kirchenfürsten und Intellektuellen auf Hohlwegen unterwegs sind. (nur an sich denken und der Masse vorspielen an die Masse zu denken - zur Stabilisierung und Mehrung ihrer Macht).

Es gibt auch viele dieser Genannten, die Beachtliches auf den Weg gebracht haben. Nur im Ergebnis führten uns die Entwicklungen des Geldes, des Fortschrittes und der Wissenschaft, des Wohlstandes nicht hin zum Glück. Wenn ich mich heutzutage umsehe und die Menschen mit denen vor 50 Jahren vergleiche, dann sind heutzutage viele zu Monstern mutiert.
Sagen darf man dies, den Monstern nicht, denn jeder hat ja die "sogenannte Freiheit" alles mit sich - und wenn man Macht hat auch mit den Anderen - machen zu dürfen, was er will.

Demzufolge haben wir einen Glyphosat-Wahnsinn, einen Kim Il-Sung, IS-Terroristen, "kinderliebende" Gottesmänner, eine Zucker-Lobby, und ganz aktuell Nerds, die wir vor 50 Jahren noch nicht mal wahrgenommen hätten. Diese Nerds diktieren und lenken unser Leben "unbewusst" durch Algorithmen und wir benehmen uns dabei, wie Schafe.

Albert Einstein: "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein"

Viele gescheite Menschen sind Gefangene ihres Wissens, sind nur
Wissenwiedergeber und sehen den Wald vor lauter Bäumen (Gesetzen) nicht mehr. Auch Richter!

Nationale Gesetze -> EU-Gesetze

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