Voraussetzungen für Intelligenz

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Ulrich H. Rose vom 20.07.2008

Um die Möglichkeiten des Gehirns optimal zu nutzen ist es unabdingbar wichtig, dass die Gehirnkapazität nicht mit Unnützem und mit Schädlichem belastet wird - um evtl. mal zur Intelligenz zu gelangen, oder zumindestens intelligentes Verhalten an den Tag zu legen.
 

Schädlich für das Gehirn ist:

1. Wer lügt, der bindet sehr viel Gehirnkapazit

Warum das?: Wer lügt möchte nicht dabei ertappt werden , dass er lügt. Auch nicht zu einem späterem Zeitpunkt darf die Lüge von Anderen aufgedeckt werden.

Um das Aufdecken von Lügen zu verhindern wird sehr viel an Gehirnkapazität für weitere Lügen und Gegenstrategien verbraucht.

 

Durch das Lügen wird das Gehirn stark gefordert (oft zu Höchstleistungen); nur in diesem Zusammenhang von Intelligenz oder intelligentem Verhalten zu sprechen ist falsch, weil durch Lügen das DenKen (DI) nicht mehr möglich wird. Zum Einen werden durch die eignen Lügen Denkmuster initiiert und manifestiert, die Trugschlüsse beinhalten, zum Anderen unterstellt der Lügende mit höherer Wahrscheinlichkeit auch seinen Mitmenschen, dass sie lügen. (Nr. 30)

Hierbei wird klares und freies Denken = DenKen nahezu unmöglich.
Wie erkennt man einen Lügner?: Ein Lügner glaubt keinem!

 

2. Die Vorstufe vom Lügen ist nicht zugeben (können)

Sich selbst gegenüber nichts zugeben können und im nächsten Schritt auch Andere anlügen. Wer sich selber gegenüber Fehler nicht zugeben kann, der kann sich auch nicht in seinem Handeln verstehen, da beim häufigen Wiederholen von „nicht zugeben (können)“ = lügen, sich neue Wahrheiten bilden, die der nicht „Nichtzugebende“ kaum noch als Trugschlüsse/Lügen erkennt - erkennen will.
Da „nicht zugeben (können)“ vor dem Lügen kommt, wird verständlich, dass solche
kontraintelligenten Verhaltensweisen unmöglich zu klarem Verstand führen können und somit Intelligenz oder intelligentes Verhalten unmöglich machen. Dann kommt noch eine äußerst perfide Variante, eine unbewusst ablaufende Variante des "sich was vormachen" hinzu: Es sind die Konfabulationen. (DI Betrug und Selbstbetrug - 2)

 

3. Wer tatsächlich zugeben kann, der ist noch ein gehöriges Stück von der Intelligenz weg, da der Glaube (an was oder wen auch immer ) Intelligenz verhindert.

Warum ist das so?
Ein intelligentes Wesen weiß, dass
Glauben "nicht wissen" bedeutet.
Anders formuliert: Wer glaubt hat ein Problem mit der
Wahrheit. (DI) Dies lässt die Wahrheit in den Bereich des Glaubens abdriften und lässt weiteres, klares Denken und Schlussfolgern unwahrscheinlicher werden. Die Folge: Die Wahrheit kann kaum noch von der Lüge unterschieden werden.
Ein intelligentes Wesen dagegen geht mit
Wahrscheinlichkeiten um und weiß ein Ergebnis von der Wahrscheinlichkeit her einzuordnen. Ein intelligentes Wesen weiß auch, dass zur Beweisführung so wenig, wie möglich Beweise nötig und wichtig sind, da bei einer wachsenden Anzahl von Beweisen und Beweisführungen die Wahrscheinlichkeit abnimmt. (siehe dazu die Papstrede in Regensburg)
Intelligente Wesen denken folgendermaßen: Wer sich zu Aussagen mit Wahrscheinlichkeiten annähert, der hält sich Möglichkeiten von Korrekturen offen.
Kontraintelligente Wesen, die glauben, sind von der Wahrscheinlichkeit her betrachtet (und die Geschichte lehrt uns, dass dies so ist) kaum in der Lage neue Erkenntnisse als richtig zu erkennen und verharren stur (zu lang) an ihrer, einmal geglaubten Meinung. -> siehe die Religionen mit ihren Dogmen

Wer nicht glaubt und weiß, dass es zu jeder Frage eine Lösung geben wird (es fragt sich nur wann), der wird sich Unbekanntem von den Wahrscheinlichkeiten her nähern und sich nicht dogmatisch nur eine Lösung herauspicken. Wer dieses Denken nach Wahrscheinlichkeiten verinnerlicht hat, der kann auch nicht mehr richtig streiten.

Intelligente Wesen würden nie untereinander streiten können, da es anhand des ihnen zu unterstellenden
Wahrscheinlichkeitsdenkens extrem unwahrscheinlich ist, dass Streit entsteht.

Intelligente Wesen würden, nach dem Studieren der kontraintelligenten Wesen, das Streiten simulieren müssen, um von den kontraintelligenten Wesen (Menschen) verstanden zu werden.
Warum?: Wenn ein intelligentes Wesen (welches die Wahrheit sagt und Fehler zugeben kann) sich mit einem kontraintelligenten Wesen unterhält (welches lügt und Fehler nicht zugeben kann), dann gibt es zwei Lösungsansätze seitens des intelligenten Wesens:
Man bricht das Gespräch ab oder versucht auf kontraintelligenter Basis kontrovers (= Diskussion, von Polemik und Streit begleitet) zu diskutieren bis hin zum Streit (den man dann als intelligentes Wesen spielt)

Das zu erreichende Resultat solch einer Unterhaltung unterliegt auch wieder einer Wahrscheinlichkeit, wobei hier die Wahrscheinlichkeit geringer sein wird, dass ein gutes Ergebnis erzielt wird.

Nochmal:

Wer lügt, der bindet sehr viel Gehirnkapazität - deshalb:

 

Um zur Intelligenz zu gelangen, oder zumindestens intelligentes Verhalten an den Tag zu legen, wäre es wichtig, dass der Anteil der zugebenden und nicht glaubenden Menschen sich wesentlich erhöht.

 

Der positive Nebeneffekt dabei führt zu einem friedvollem Umgang der Menschen miteinander. Dann wird sich auch meine Definition des Wortes Intelligenz durchsetzen können.

Wenn heute die Intelligenz mit „zugeben können und nicht glauben müssen“ dem Großteil der Weltbevölkerung nahegebracht werden würde, dann wäre es nahezu unmöglich, dass das Aggressionspotential der kontraintelligenten Masse sich noch weiter steigern wird, es wird dann eher zu einer Umkehr kommen.
Siehe dazu bitte auch, warum es die Wutbürger gibt und dass zu den Wutbürgern das Sendeformat "
pro und kontra" (ER, in grün hervorgehoben bei ca. der Hälfte) einen erheblichen Beitrag leistet.

Ulrich H. Rose vom 20.07.2008 und beendet am 10.12.2008
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Wer sich zu Aussagen mit Wahrscheinlichkeiten annähert, der hält sich Möglichkeiten von Korrekturen offen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 20.07.2008
Wer lügt, der bindet sehr viel Gehirnkapazität. Spruch von Ulrich H. Rose vom 20.07.2008
Intelligente Wesen würden nie untereinander streiten können, da es anhand des ihnen zu unterstellenden Wahrscheinlichkeitsdenkens extrem unwahrscheinlich ist, dass Streit entsteht. Spruch von Ulrich H. Rose vom 20.07.2008
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