Wie beeinflusst großes Wissen die Wirklichkeit?

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Ulrich H. Rose vom 01.02.2011, Nr. 152 aus DB. Am 14.08.2020 hierher kopiert 

Diese Abhandlung war von meiner Denkleistung und von meinem Denkvermögen das bisher Komplexeste, was mein Gehirn bis Anfang 2011 zustande brachte. Ohne meine früheren Überlegungen, die hier als LINKS zu finden sind, wäre das Thema für mich damals nicht durchdenkbar gewesen. Dementsprechend ist dieses Thema für Leser in der Komplexität schwer zu verstehen, obwohl die Quintessenz aus der Überschrift wiederum leichter zu verstehen ist, und die wäre:

Je mehr jemand an Wissen in seinem Gehirn angesammelt hat, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Wirklichkeit missgedeutet wird, weil mit dem Wissen sehr viel ungeprüftes Fremdwissen eingelagert wurde, welches mit Fehlern behaftet sein kann. In der Summe der nicht bemerkten Fehler des ungeprüften Fremdwissens kann das zu Fehlinterpretationen und Missdeutungen führen.

                                                                                                                                                Ulrich H. Rose am 14.08.2020 
Siehe dazu auch "Das Immanuell Kant-Syndrom"


Meine Empfehlung an dieser Stelle ist, dass Du Dir jetzt in Definition-Intelligenz.de unter "Über das DenKen" und dort "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" durchliest. Danach hier weiterzulesen bedeutet, wenn Du meine Gedankengänge von 2011 verstehst und sie mit den Gedankengängen von 2017 (6 Jahre später) vergleichst, dass mein Denkvermögen 2011 schon revolutionär und richtungsweisend war, und trotzdem noch getoppt wurde.

Alles basiert auf meiner Abhandlung vom 17.10.2014 "Was ist die Wahrheit" (DI).

Auch von dort die Quintessenz hier vermittelt: "Es gibt nur eine glasklare Wahrheit!"

Da Wahrheit und Wirklichkeit in ihrer Bedeutung in etwa gleichzusetzen sind ergab sich daraus für mich eine notwendige Korrektur am 08.03.2017 von "Wie Wirklich ist die Wirklichkeit?" Das alles zu verstehen, das dürfte Dein Gehirn wahrscheinlich sehr fordern.

Mir geht es in dieser Abhandlung darum deutlich zu machen, dass die Wirklichkeit sehr einfach definiert werden kann.

 

Im Zusammenhang mit Wissen – vor allem mit viel Wissen, wird es für VIELE leider nicht einfacher, sondern komplizierter. Das erscheint widersprüchlich, denn ein Vielwissender sollte die Wirklichkeit doch deutlich besser erfassen können, als ein Wenigwisser, oder?


Dass die meisten Vielwisser die Wirklichkeit geringer erfassen können hängt u.a. damit zusammen, dass wissensbeladene und wissensüberladene Menschen „ihr Wissen“ auch nur von irgendwo her (aus Büchern, aus den Medien, von Mentoren etc.) bezogen haben und dieses Wissen 1-zu-1 in sich, in ihr Gehirn, eingetrichtert haben.

Das, von irgendwo her bezogene Wissen ist nur fremdes Wissen, mehr nicht.

A. Wer dieses fremde Wissen nur glaubend übernimmt, der lässt zu, dass evtl. dieses Fremdgedachte mal über einen selbst Macht ausübt, und man fremdbestimmt Dinge macht, die man bei Berücksichtigung von Punkt B wahrscheinlich nicht gemacht hätte.

B. Wer dieses fremde Wissen beim Einlagern in sein Gehirn auf Stimmigkeit mit dem bisher Eingelagerten vergleicht und auf Fehler überprüft, der kann weniger manipuliert werden.

 

Dann kommt noch hinzu, dass - je größer das Wissen in einem Gehirn ist - die Selbstüberschätzung Dimensionen annimmt, die eine Selbstreflexion nahezu ausschließt. Bewiesen hat dies, dass es bei den Gescheitesten der Gescheiten kaum bis keine Selbstreflexion mehr gibt, der Nobelpreisträger Daniel Kahneman (ER) mit seinem Buch "Schnelles Denken - langsames Denken", erschienen 2012.

 

Übrigens: Diese Abhandlung hier enthält auch schon alle Grundlagen für den neuen Begriff "Wissenwiedergeber", der erst 3 Jahre später, am 22.02.2014 in mir entstand.

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Zum besseren Verständnis der 3 W,

der Begriffe Wissen, Wirklichkeit und Weise siehe die LINKS:

- DI "Gläubige - Wissende"

Ein Satz daraus: Viel zu wissen schützt nicht vor der Geisteskrankheit an das NICHTS* zu glauben.

* NICHTS = Synonym für Gott

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Aus der Nr. 146:

Die Wahrheit tut weh, heißt es im Volksmund.


Die Wahrheit ist nichts für Dumme und noch weniger für Gescheite,
und weil die Wahrheit weh tut, wehren sich
(fast) alle dagegen.


Beide, der Dumme und der Gescheite
vertragen die Wahrheit auf unterschiedliche Weise nicht:

- der Dumme aus einem schlechten Gefühl heraus
(was positiv zu werten ist)
- der Gescheite aus seinem Selbstbehauptungsdrang heraus (was negativ zu werten ist)

Ulrich H. Rose vom 14.12.2010

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- "Intellektuelle Verwirrung und Verirrung" 

- Nr. 149 "Das Gegenteil von weise ist Wissen"

- Nr. 160 "
Wissen ist nur angelerntes Wissen"

 

Die Wirklichkeit ist das Greif- und Begreifbare.
Nicht mehr und nicht weniger!

 

Ergänzung am 03.04.2016:
Daraus kann schlussgefolgert werden, dass sich für jeden einzelnen Menschen die Wirklichkeit anders zeigt.

Das wird auch tatsächlich so sein, nur daraus darf nicht gefolgert werden, dass es verschiedene Wirklichkeiten gibt - da draußen, außerhalb uneres sich leicht zu täuschenden Gehirns!


Wenn der einzelne Mensch die Wirklichkeit in seinem Gehirn, zusammenführend durch Impulse vom Auge, vom Ohr, vom Mund, von der Haut, nuanciert oder vielleicht auch irreführend wahrnimmt, dann bedeutet das noch lange nicht, dass da draußen (außerhalb unseres individuellen Gehirns) die Welt anders ist, als sie IST.

 

Erklärung dazu, zum vorangegangenen Abschnitt:
Hier stand am 19.01.2011 nur der erste Satz "Die Wirklich ist das das Greif- und Begreifbare. Nicht mehr und nicht weniger" Der Rest wurde heute, am 03.04.2016 von mir ergänzt. Warum das? Weil ich 2011 den Rest noch nicht so hätte beschreiben können.


Jetzt zur Erklärung vom Rest: Die meisten Menschen neigen dazu sich selbst zu trauen, sich selbst zu vertrauen. Das ist a. gut und b. wichtig für das Selbstwertgefühl, nur c. kann auch stark irreführend sein, so wie es uns Daniel Kahneman in seinem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" versucht, nahezubringen.

Noch deutlicher wird das in meiner Erkenntnis "Der blinde Fleck beim Denken" (DI).

 

Die Quintessenz aus Beidem, aus dem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" und "Dem blinden Fleck beim Denken" ist, dass insbesondere Intellektuelle unreflektiert (Peter Sloterdijk - armes Menschlein) und stark dazu neigen, ihrem eingetrichterten Wissen zu vertrauen. Das bedeutet dann, dass Philosophen und auch Psychologen von ihrem Standpunkt aus gesehen meinen, dass es mehrere Wirklichkeiten gibt. Wenn sie denKen könnten, dann würden sie nicht solch einen Schwachsinn (im Sinne schwach) von sich geben. Zumindestens sollten sie differenziert vorgehen, so wie ich es hier mache, damit diese dümmlichen - der Masse Mensch vorgetragenen - Meinungen, dass es mehrere Wirklichkeiten gibt, nicht überhand nehmen.


Jetzt einfach erklärt: Wären wir Menschen intelligent, dann würden sich in intelligenten Dialogen, dies wäre z. Bsp. "Das Denken nach Wahrscheinlichkeiten" (DI) die individuell unterschiedlich wahrgenommenen Wirklichkeiten relativieren und es käme nicht zur irrigen Annahme, dass es unterschiedliche Wirklichkeiten gibt!
Ende des Ergänzung vom 03.04.2016

Wären wir Menschen intelligent, dann würden sich in intelligenten Dialogen - dies wäre z. Bsp. "Das Denken nach Wahrscheinlichkeiten" - die individuell unterschiedlich wahrgenommenen Wirklichkeiten relativieren und es käme nicht zur irrigen Annahme, dass
Wären wir Menschen intelligent, dann würden sich in intelligenten Dialogen - dies wäre z. Bsp. "Das Denken nach Wahrscheinlichkeiten" - die individuell unterschiedlich wahrgenommenen Wirklichkeiten relativieren und es käme nicht zur irrigen Annahme, dass

Und hier die Antwort zu anfangs gestellten Frage "Wie beeinflusst großes Wissen die Wirklichkeit?"

 

Wissen kann Leben retten!

 

 

Der tiefere Sinn:

Der Glaube zerstört!

 

 

Die Moral von der Geschichte:

Dumme und Ungläubige bleiben am Leben.

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Endlich - ein Fußballer - macht sich ehrlich!

Es ist Thomas Berthold am 13.08.2020 auf Querdenken711

"Die Presse muss sich an den Pressekodex halten | Thomas Berthold Interview"

 

Und hier weiteres in chronologischer Reihenfolge ab dem 12.03.2020 zum Coronawahn:

A. "Die unausgesprochenen Vorteile des Coronavirus vom 12.03.2020"

 

Wenn der einzelne Mensch die Wirklichkeit in seinem Gehirn, zusammenführend durch Impulse vom Auge, vom Ohr, vom Mund, von der Haut, nuanciert oder vielleicht auch irreführend wahrnimmt, dann bedeutet das noch lange nicht, dass da draußen die Welt anders
Viel zu wissen schützt nicht vor der Geisteskrankheit an das NICHTS* zu glauben. Ulrich H. Rose vom 14.10.2010

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